16 Tage Stammesvölker, Sonne & Sand im Süden Afrikas

Good morning, goeie more, walalapo, madisa, moro oder einfach gesagt: Guten Morgen! Namibia ist reich an verschiedenen ethnischen Volksgruppen, die hier beheimatet sind und ihre Traditionen und eigene Sprache nicht aussterben lassen wollen. Auch Sonne und endlose Weiten mit Sand in allen Farben und Formen ist ein wahrer Reichtum. Eine Reise durch idyllische Landschaften, faszinierende Tier- und Pflanzenwelt und einem Mosaik an Sprachen und Menschen wird zum Erlebnis.

Tag 1: Windhoek – Etoscha

Morgens Abfahrt von Windhoek Richtung Norden. Über Okahandja – ehemaliges Stammeszentrum der Herero und alte Missionsstation – , Otjiwarongo und Otavi, zwei für Farmer wichtige Ortschaften, und das Garten- und Minenstädtchen Tsumeb erreichen wir nachmittags unsere Unterkunft kurz vor den Toren des Etoscha National Parks.

Unterwegs erfahren wir einiges über das Leben auf dem Land und in der Stadt, sowie über die Wirtschaft Namibias. Verschiedene Volksgruppen bilden ein buntes Bild unseres Landes.

Abendessen/Übernachtung/Frühstück in der Mokuti Etosha Lodge.

Tag 2: Mokuti Etosha Lodge – Ombili Stiftung – Mokuti Etosha Lodge

Nach einem zeitigen Frühstück fahren wir zur Farm Hedwigslust, wo die Ombili Stiftung beheimatet ist. Auf der Farm leben ca. 350 San. Die Ombili Stiftung ist seit  mehr als 20 Jahren bemüht, diesen Buschleuten die

Integration in das heutige Zeitalter zu vereinfachen, in dem man ihnen das Roden von Land, das Säen und Ernten beibringt und sie sesshaft macht. Eine Schule sorgt für die Weiterbildung und auch ein Handwerk kann erlernt werden. Die Arbeit der Ombili Stiftung ist sehr wichtig, da die San, eigentlich Nomaden, in ihrem ursprünglichen Lebensraum keinen Platz mehr finden, um dort zu überleben. Da die Stiftung von Spenden finanziert wird, ist ein Beitrag von ca. N$ 50.00 sehr willkommen. Anschließend Rückfahrt zur Mokuti Etosha Lodge.

Abendessen/Übernachtung/Frühstück in der Mokuti Etosha Lodge.

Tag 3: Etoscha Nationalpark – 4 O-Region – Oshakati

Die heutige Fahrt geht durch den östlichsten Teil des Etoscha Nationalparks zum King Nehale Lya Mpingana Tor im Nord-Osten des Parks und von dort in die 4-O Region.

Die Ovambo in Namibia sind in 8 Stämme aufgeteilt und bilden die größte ethnische Gruppe des Landes (ca. 50 %).

Das erste Ziel ist das Nakambale Museum in Olukondo, welches die Gegenwart und Vergangenheit der finnischen Mission und die lokalen Kulturen darstellt. Es wird das Ngonga Homestead besichtigt, hier können Demonstrationen des Weizenstampfens, Korbflechtens, Haarflechtens und evtl. traditionelle Tänze beobachtet werden. Nach einem traditionellen Mittagessen geht die Fahrt über Ondangwa nach Oshakati.

Abendessen/Übernachtung/Frühstück im Oshakati Country Hotel oder Oshakati Guesthouse.

Tag 4: Oshakati – Ruacana – Opuwo

Weiter geht die Fahrt Richtung Westen, durch.die Omusati Region.

Palmensavannen, Mopanebäume und verstreute Baobabs (Affenbrotbäume) säumen

den Weg der weiten Ebene. Rinder, Esel und Ziegen sind ein Zeichen von Reichtum. Die verschiedensten Sehenswürdigkeiten der Gegend werden besichtigt. Über Ruacana geht es weiter nach Opuwo, der Distriktstadt des Nordwestens.

Abendessen/Übernachtung/Frühstück im Opuwo Country Hotel.

Tag 5: Opuwo – Epupa Fälle

Früher Start in Richtung Epupa Fälle. Eine Wegstrecke von ca. 180 km liegt vor uns. Nicht sehr weit,

nimmt aber längere Zeit in Anspruch, da die Schotterstraße nicht leicht zu befahren ist.

Die Epupa Fälle sind im Nordwesten Namibias, im Kunene Fluss gelegen, welcher die Grenze zwischen Namibia und Angola bildet. Der Kunene fällt hier in eine etwa 60 m tiefe Schlucht.

Neben dem Hauptfall gibt es eine Reihe kleinerer Nebenfälle, wo das Wasser in die Tiefe stürzt. Der Kunene zieht sich wie ein grünes Band durch die Landschaft. Ein  beeindruckendes Bild. Man kann erahnen, wie mächtig die Fälle aussehen müssen, wenn der Fluss richtig viel Wasser führt. Unsere Unterkunft liegt am Fluss und das Rauschen der Fälle wird zur Musik. Lunchpakete en route

Abendessen/Übernachtung/Frühstück in der Omarunga Lodge.

Tag 6:  Epupa Fälle

Am Vormittag: Besuch einer Himba Siedlung.

Himba (eigentlich Ovahimba)  ist ein mit den Herero verwandter afrikanischer Volksstamm im Norden Namibias. Himbanamibier leben auch heute noch – vergleichsweise unberührt von der europäischen Zivilisation – in ihrer sich ständig anpassenden und verändernden Tradition als nomadisierende Viehzüchter, Jäger und Sammler. Ihr Reichtum sind die Rinder, mit denen sie auf der Suche nach Weide umherziehen, daher sieht man auch immer wieder verlassene Dörfer. Besonders auffällig ist die fettige Creme, mit der sich Männer wie Frauen einreiben. Sie verleiht ihnen nicht nur eine rote Hautfarbe, sondern schützt auch vor dem extrem heißen und trockenen Klima des Kaokovelds. Sie besteht aus Butterfett und Ockerfarbe. Der färbende Bestandteil im natürlichen roten Ocker ist das Eisenoxid, dazu kommt das aromatische Harz des Omuzumba-Strauches. Nach Rückkehr haben Sie Gelegenheit, sich am Pool auszuruhen.

Nachmittags unternehmen Sie einen geführten Ausflug zu den Epupa Fällen und anschließend erleben Sie den Sonnenuntergang. Genießen Sie die Aussicht und lassen Sie die Ruhe und Weite auf sich wirken.

Abendessen/Übernachtung/Frühstück in der Omarunga Lodge.

Tag 7: Epupa Fälle – Westlicher Etoscha Nationalpark

Rückfahrt nach Opuwo. Unterwegs werden wir erleben, wie ohne Hast der Tagesablauf der Himba beginnt. Gemütlich wird das Vieh zum Wasser getrieben und mit Ruhe läuft man durch den Tag.Weiterfahrt Richtung Süden zur Hobatere Lodge, gegenüber des westlichen Teil des Etoscha Nationalparks. Erste Wildbeobachtungen auf dem Weg zur Lodge. Lunchpakete en route.

Abendessen/Übernachtung/Frühstück in der Hobatere Lodge.

Tag 8: Westlicher Etoscha Nationalpark

Die Fahrt geht durch den westlichen Teil des Etoscha Nationalparks.

Hier halten sich normalerweise große Herden Springböcke, Eland und andere Antilopen auf. Wir beobachten die Tiere, wie sie gemütlich durch die Landschaft streifen auf dem Weg zum Wasser. Einige Kilometer westlich von Okaukuejo befindet sich der sogenannte “Märchenwald", eine größere Anzahl Moringabäume; die Einheimischen nennen sie wegen ihrer bizarren Form auch Geisterbäume. Ankunft in Okaukuejo gegen Mittag. Am Wasserloch können vom Camp aus verschiedene Wildarten beobachtet werden, die ohne Hast trinken, aber doch immer auf der Hut vor Raubwild sein müssen. Nachmittags weitere Pirschfahrt und Beobachtungen. Am späten Nachmittag verlassen wir den Park und fahren zu einer Unterkunft in der Nähe des Parks.

Abendessen/Übernachtung/Frühstück in der Toshari Lodge.

Tag 9: Etoscha Nationalpark – Windhoek

Nach dem Frühstück, geladen mit vielen afrikanischen Eindrücken geht es über Outjo, Otjiwarongo und Okahandja zurück nach Windhoek. Ankunft im Laufe des Nachmittags.

Übernachtung/ Frühstück im Safari Court Hotel.

Tag 10: Windhoek – Gochas

Die Fahrt führt uns durch verschiedene kleine Ortschaften, sowie kommerzielles Farmland bis zum Rand des Kalaharibeckens. Teils endlose Weiten oder Kameldornbaumwälder führen uns zu den ersten Eindrücken der wunderschönen Kalahari. Nachmittags genießen wir eine gemütliche Fahrt durch die grandiose Landschaft und können eventuell auch Wild beobachten. Mit der Faszination der unglaublichen Ruhe und den tollen Farben kehren wir in die gemütliche Unterkunft ein.

Abendessen/Übernachtung/ Frühstück Auob Lodge.

Tag 11: Gochas – Region Fischfluss Canyon

Riesige karge Flächen, tolle Felsformationen und eine minimale Bevölkerungsdichte beeindrucken uns heute. Doch im Mittelpunkt steht der Besuch eines Köcherbaumwaldes, einer faszinierenden Baumaloe. Der Köcherbaum (Aloe dichotoma – eine Sukkulente) ist besonders im Süden Namibias heimisch. Der Name kommt aus der Zeit als die hier damals ansässigen San die Äste aushöhlten und als Köcher für ihre Pfeile verwendeten. Die Fahrt führt uns weiter über Keetmanshoop, einer wichtigen Ortschaft des Südens, vorbei am Naute Damm, zur atemberaubenden Landschaft am Fischfluss Canyon. Unsere Unterkunft ist eine der liebevoll gestalteten Gondwana Lodges.

Abendessen/Übernachtung/Frühstück im Canyon Roadhouse/Lodge/Village.

Tag 12: Fischfluss Canyon – Lüderitz

Fahrt zum Rand des Fischfluss Canyon, einem der größten Canyons der Welt, der inmitten einer einsamen Berglandschaft plötzlich über 550 Meter abfällt.

Nach den gesammelten Eindrücken führt uns die Fahrt über Seeheim und Aus nach Lüderitz. Der Weg führt uns durch eine faszinierende „Mondlandschaft“ und endlose Wüste mit tollen Farbspielen und bizarren Felsformationen. Am späten Nachmittag erreichen wir Lüderitzbucht, eine kleine interessante Ortschaft inmitten karger Landschaft angrenzend an den kalten Atlantik.

Abendessen/Übernachtung/Frühstück im Lüderitz Nest Hotel.

Tag 13: Lüderitz

Lüderitz ist die älteste deutsche Ansiedlung in Namibia, benannt nach dem Bremer Kaufmann Lüderitz, der dieses Gebiet im Jahre 1883 von den Hottentotten erworben hat. Diese kleine Hafenstadt ist auf Felsen gebaut und von Buchten und Fjorden umgeben.

Morgens Besuch der “Geisterstadt" Kolmanskop – einer einstmals wohlhabenden Stadt, denn hier wurden die ersten Diamanten im Lande gefunden. Die alten Geschichten und Bilder sind einfach wunderbar! Nachmittags Besichtigungsfahrten in und um Lüderitzbucht.

Abendessen/Übernachtung/ Frühstück im Lüderitz Nest Hotel.

Tag 14: Lüderitz – Namib Wüste

Auch heute führt uns die Fahrt wieder durch abwechslungsreiche und unglaublich schöne Landschaften, wie die Neisip-Fläche, die Tirasberge, entlang der roten Dünen des Namibrandes, durch die Nubibberge zu unserer Unterkunft in der Nähe der Tsarisberge. Erschöpft von den Eindrücken der traumhaften Landschaft gehen wir zu Bett.

Abendessen/Übernachtung/Frühstück in der Hammerstein Lodge.

Tag 15: Sossusvlei – Sesriem Canyon

Morgenstund hat Gold im Mund, lautet ein altes Sprichwort. Noch ungefähr bei Sternenglanz starten wir in den Tag. Es gilt, die tolle Stimmung des frühen Morgens zwischen der einmaligen Dünenlandschaft um Sossusvlei herum in sich aufzunehmen. Sossusvlei ist eine große Lehmpfanne inmitten der Namibwüste, umgeben von den höchsten Sanddünen der Welt in Namibias größtem Naturschutzgebiet, dem Namib Naukluft Park. Es bietet sich an, eine Wanderung auf eine der hohen Dünen zu unternehmen und das Gefühl des noch kühlen Sand zwischen den Zehen zu genießen und den Blick über das grenzenlose Sandmeer wallen zu lassen. Noch am späten Vormittag besuchen wir den kleinen aber sehr interessanten Sesriem Canyon, der fast künstlich wirkt. Am Nachmittag schließen wir den Tag, von Eindrücken erfüllt, mit einer Fahrt im offenen Geländewagen durch das private Reservat unserer Unterkunft ab.

Abendessen/Übernachtung/ Frühstück im Namib Naukluft Soft Adventure Camp oder Namib Desert Lodge.

Tag 16: Namib Wüste – Windhoek

Es geht zurück nach Windhoek. Die Randstufe hinauf geht es in das zentrale Bergland. Bei der Ortschaft Rehoboth besuchen wir den Oanob Damm, eine kleine Oase für Anlieger und Besucher. Anschließende Weiterfahrt nach Windhoek mit Ankunft am späten Nachmittag.

PREISE-LEISTUNGEN-DATEN

Buchungscode: SWAS 16 NS, Minimum: 2 Personen, Maximum: 10 Personen

Eingeschlossene Leistungen:

Überlandfahrten und alle Besichtigungen entsprechend dem Reiseverlauf.

Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad und/oder Dusche in Hotels und Lodges

Frühstück während der gesamten Reise, 1 Mittagessen, 2 Lunchpakete und 14 Abendessen. Deutschsprachige Reiseleitung. (Evtl. mehrsprachige Reiseleitung)

Nicht eingeschlossen:

Persönliche Ausgaben wie  13 Mittagessen, 1 Abendessen, Getränke und Trinkgelder in den

Restaurants und für den Reiseleiter.

Abfahrt:

Nach vorheriger Absprache, von den verschiedenen Hotels.

Abfahrtsdaten 2019:

Apr – 27

Jun – 03

Aug – 10

Sep – 14

Preise:

Pro Person im Doppelzimmer:

Nebensaison (01.11.2018 – 30.06. 2019) N$ 63.180,00  Einzelzimmerzuschlag: N$ 7.400,00

Hochsaison   (01.07.2019 – 31.10. 2019) N$ 65.680,00  Einzelzimmerzuschlag: N$ 7.720,00

 

Diese Tour kann auch als privat geführte Tour und als Selbstfahrer Tour angeboten werden.

Gerne unterbreiten wir auf Anfrage ein Angebot